Einladung zur Jahreshauptversammlung 2024

Liebe Mitglieder und Freunde der Kernen-Masvingo-Gesellschaft,

wir laden Sie / Euch recht herzlich ein zur diesjährigen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Montag, 04. März 2024 um 19:00 Uhr
Bürgerhaus Kernen, Saal 2
Stettener Straße 18
71394 Kernen im Remstal

Um rechtzeitig zu beginnen, ist der Einlass um 18:45 Uhr.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

1) Begrüßung und Konstituierung der Sitzung
2) Jahresbericht des Vorstands und Bericht über die Patenschaften
3) Bericht der Kassiererin
4) Bericht der Kassenprüfer
5) Aussprache und Stellungnahmen
6) Entlastung
6.1 der Kassiererin
6.2 des Vorstands
7) Verschiedenes

Über eine zahlreiche Beteiligung würden wir uns sehr freuen.
Anträge zur Tagesordnung müssen bitte schriftlich bis zum 29. Februar 2023 eingereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Fleischer
(1. Vors.)

Turbulenzen bei den Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen in Mavingo

Nach nur einmonatiger Amtszeit als erste Bürgermeisterin von Masvingo ist die 25-jährige Shantiel Chiwara wieder entlassen. Bei den Wahlen am 23.08.2023 setzte sich die CCC-Abgeordnete (Partei der Citiziens Coalition for Change) mit deutlicher Mehrheit durch und wurde am 19.09.2024 mit großen Hoffnungen in das Amt eingeführt.

Dagegen opponierte der selbst ernannte Interims-Generalsekretär der CCC, Sengezo Tshabangu, und wandte sich an das Ministerium für lokale Verwaltung und öffentlichen Dienst der regierenden Partei ZANU PF (Zimbabwe African National Union). In einem Brief mit fragwürdigem Inhalt teilte er mit, dass die neu gewählte Bürgermeisterin, ebenso wie weitere Stadträtinnen und Stadträte in Bulawayo und Epworth, nicht Mitglieder der CCC seien. Gemäß der Verfassung von Simbabwe sind Mandate, die als Vertreter einer Partei erworben wurden, an die Parteimitgliedschaft gebunden, und müssen mit Erlöschen der Parteimitgliedschaft abgegeben werden. Daraufhin wurde die Bürgermeisterin und Stadträtin am 18.10.2023 vom Minister für lokale Verwaltung und öffentlichen Dienst (ZANU PF) entlassen. Ein Vorgang, der Fragen offen lässt und die Macht der Regierungspartei ZANU PF widerspiegelt.

Am 17.11.2023 wählten die verbliebenen 12 Stadträtinnen und Stadträten Aleck Tabe (CCC) zum Bürgermeister von Masvingo.
BM Paulowitsch gratulierte seinem Amtskollegen und wünschte ihm viel Glück und Erfolg. Diesem Wunsch schließt sich die KMG
gerne an und hofft auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Partnerschaft zwischen Kernen und Masvingo.

Simbabwe Festival in der Markthalle Winnenden

Fast 150 Gäste waren am 27. Januar 2024 gekommen, um eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte zu feiern: Sieben junge Menschen aus Simbabwe erlernen bei der Metzgerei Häfele den Beruf des Metzgers und Fleischereifachverkäufer/in. Alle haben im vergangenen Jahr ihre Ausbildung begonnen und sind leuchtende Beispiele für eine gelungene Aufnahme ausländischer Fachkräfte. Dies wäre ohne das große Engagement von Werner und Margit Häfele nicht möglich gewesen, die diese zunächst bei sich wohnen ließen und in den Alltag, vom Arztbesuch bis zur Mülltrennung einführten.

Herr und Frau Häfele stellen ihre sieben Auszubildenden aus Simbabwe vor

Mitveranstalter waren die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft mit Kerstin und Reinhold Hemker sowie die Kernen-Masvingo-Gesellschaft mit Christian Fleischer. Auch die Botschafterin Simbabwes, Alice Mashingaidze, war aus Berlin angereist und trug anstelle einer längeren Rede ein Lied vor. Sie war von der Veranstaltung sehr angetan und betonte, dass Sie in ihrer zweijährigen Amtszeit in Deutschland, noch nie eine solche Veranstaltung mit so vielen freundlichen Menschen erlebt hätte. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth brachte das goldene Buch der Stadt mit, in das sich die Botschafterin eintrug.

V.r.n.l.: Reinhold Hemker, Christian Fleischer, Kerstin Hemker, Botschafterin Alice Mashingaidze, Werner Häfele, Julia Goll, Margit Häfele, Staatssekretär Lorek,  MdL Jochen Haußmann, IHK-Vertretung, OB Hartmut Holzwarth.

Die anwesenden Landtagspolitiker Julia Goll, Jochen Haußmann und Siegfried Lorek waren sich in einer Talkrunde darin einig, die Anwerbung ausländischer Fachkräfte nach Deutschland zu beschleunigen und dem Thema Migration einen viel größeren Stellenwert einzuräumen. Dabei nahm Frau Goll Bezug auf die Farben der Nationalflagge Simbabwes: “schwarz, rot, gelb, grün und ohne blau !” Nach einer lebendigen und reich bebilderten Präsentation “Vom Schatten ins Licht” von Klaus Kopp über Patenkind Loice klang die Veranstaltung bei simbabwischem Essen, Musik und Tanz – mit dem Duo Sally und Babra – aus, wobei insbesondere die zahlreichen simbabwischen Gäste die  Tanzfläche einnahmen.

Simbabwe Festival 2024 in Winnenden (25.01. bis 27.01.2024)

Zur Veranstaltung in der Markthalle in Winnenden laden wir alle Mitglieder, Pateneltern und Freunde herzlich ein.
Veranstalter ist die Deutsch-Simbabwische Gesellschaft (DSG), die Kernen-Masvingo-Gesellschaft (KMG) sowie die Metzgerie Häfele,
die 7 Auszubildende aus Simbabwe in ihrer Metzgerei ausbildet.

Simbabwe-Freunde können sich auf zahlreiche Veranstaltungen mit simbabwischer Kunst und Musik, landestypische Gerichte zum Probieren sowie zahlreiche Informationen über Land und Leute freuen.

Veranstaltungsplakat: Plakat Winnenden

Veranstaltungsflyer: Flyer Winnenden

Adolf Gusha ist verstorben

Die Kernen-Masvingo-Gesellschaft trauert um Adolf Gusha, der am 2. Januar 2023 im Alter von 65 Jahren verstorben ist. Als Townclerk und oberster Beamter von Masvingo leitete er über 31 Jahre die Geschicke der Stadt und prägte maßgebend die Partnerschaft mit Kernen. Diese war ihm ein wichtiges Anliegen – im Jahr 2000 nahm er als Begleitperson beim internationalen Jugendcamp in Kernen teil, gemeinsam mit Jugendlichen und Vetretern aus den Partnergemeinden Dombóvár, Masvingo, St. Pierre und St. Rambert. Weitere Besuche in Kernen folgten, in denen er sich stets aufgeschlossen für unsere Belange zeigte und unsere Hilfs-Projekte tatkräftig unterstütze. Wir verlieren mit Adolf Gusha einen Freund, der auch nach seiner aktiven Zeit als Townclerk immer ein offenes Ohr für die Kernen-Masvingo-Gesellschaft hatte.

Adolf Gusha (2.v.l.) im Ländergarten Kernen während des internationalen Jugendcamps im Jahr 2000.

Mit viel Phantasie bauten die Jugendlichen jeweils eine Besonderheit ihres Heimatlandes: “Little Zimbabwe” in Anlehnung an die Great Ruins nahe Masvingo.

Jahresrückblick

Liebe Mitglieder, Pateneltern und Freunde der Kernen-Masvingo-Gesellschaft,

auch in diesem Jahr haben wir wieder viel Unterstützung und großzügige Spenden erhalten und konnten etliche Hilfs-Projekte finanzieren. Hervorzuheben ist die Sternsinger-Spende der katholischen Kirche Kernen über 5.000.– Euro sowie die Spende eines Tübinger Galeristen von 3000,– Euro. Auch haben wir uns über einen Spender aus Rommelshausen gefreut, der anstatt Geschenken zu seinem 70. Geburtstag, um eine Spende an die KMG gebeten hatte und dabei einen Betrag von 1.540,– Euro sammelte. Darüberhinaus haben weitere Privatpersonen und Firmen Einzelspenden in Höhe von 2.750,– Euro überwiesen. Auch leisten über 85 Pateneltern einen jährlichen Beitrag von jeweils 360,– Euro, die von Schwester Katharina zum Wohle der Patenkinder für Schulgeld, Kleider und Lebensmittel eingesetzt werden. Unvergessen bleibt auch die Kunst-Ausstellung mit Werken der Malerin Nonhlanhla Mathe aus Simbabwe in der Katholischen Kirche Rommelshausen, die ebenfalls Spenden einbrachte. Mit den Spenden wurden dieses Jahr 16.500,– Euro für Schulbücher für die secondary school in Bondolfi, 4.000,– Euro für die Reparatur von Brunnen und 10.000,– Euro für Blair-Toiletten sowie kleine Erweiterungsbauten für unsere Patenkinder finanziert.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes sowie friedvolles Jahr 2023.

Bei illegalem Goldabbau sterben 13 Menschen

Vergangenen Monat wurden in einer stillgelegten Goldmine in Chegutu, etwa 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Harare, insgesamt 34 Menschen verschüttet. Einsatzkräfte retteten 21 Personen, 9 wurden tot geborgen, für vier Vermisste besteht keine Hoffnung mehr. Der Leiter des Katastrophenschutzes sagte, dass mehr Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn bessere Ausrüstung für die Bergung zur Verfügung stehen würde. Simbabwe blickt auf eine lange und unheilvolle Geschichte von Grubenunglücken zurück. Das schlimmste ereignete sich 1972

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, als bei Explosionen unter Tage 427 Bergleute ums Leben kamen.

Das südafrikanische Land hat reiche Rohstoff-Vorkommen, vor allem Gold, Platin, Diamanten, Kupfer und Kohle. Auch besitzt Simbabwe die größten Lithium-Reserven Afrikas, die zur Verwendung in Elektroauto-Batterien weltweit gefragt sind. Allerdings befindet sich die Wirtschaft in einer schweren Krise mit galoppierender Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. Armut und Not treibt viele Menschen zum illegalen Goldschürfen – ihnen bleibt oftmals nichts anderes übrig, als unter hohem Risiko ohne Sicherungsvorkehrungen das Edelmetall abzubauen

Masvingo erhält die jüngste Bürgermeisterin im Alter von 25 Jahren

Nach den allgemeinen Wahlen in Simbabwe am 23./24. August 2023 wurden auch die Stadträte/innen in Masvingo neu gewählt, die am 8. September 2023 ihren Amtseid abgelegt haben. 11 Ratsmitglieder gehören zur Partei der Citizens Coalition for Change (CCC) und 2 zur Zimbabwe African National Union – Patriotic Front (ZANU PF), welche die Politik im Land dominiert. Aufhorchen lässt, dass von 13 Ratsmitgliedern nur vier wieder gewählt wurden.

Mit 11 zu 2 Stimmen ist Shantiel Yeukai Chiwara zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sie ist 25 Jahre alt und jüngste Bürgermeisterin in der Geschichte von Masvingo. Auch sie gehört der Partei der Citizens Coalition for Change (CCC) an und hat das Studium zum Bachelor of Commerce (Honors) in Banking an der National University of Science and Technology abgeschlossen. Auch möchte sie noch das Master-Studium in Strategic Management an der Great Zimbabwe University absolvieren.

Bei der Übernahme des Bürgermeisteramtes wird Shantiel Chiwara vom stellvertretenden Bürgermeister Daniel Mberikunashe

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, ebenfalls CCC, unterstützt. Dieser verbringt bereits seine dritte Amtszeit und bringt damit wertvolle Erfahrungen und Fachkenntnisse für das Bürgermeisterteam ein.

Erfreulich ist, dass Townclerk Engineer Edward Mukaratirwa unter der neuen Bürgermeisterin sein Amt fortführt. Damit ist weiterhin Kontinuität und eine gute Zusammenarbeit mit unserer Partnerstadt Masvingo gewährleistet.

Blair-Toiletten für Patenkinder

in der letzten Sitzung vor den Sommerferien bewilligte der Ausschuss 10.000,– € für die Beschaffung von Baumaterialien für “Blair-Toiletten”, die neben den Wohnhütten der Patenkinder errichtet werden sollen. Bisher findet der tägliche Toilettengang im Busch statt, wo es wilde Tiere gibt, die eine Gefahr für die Bewohner darstellen. Immer wieder können sich tödliche Unfälle ereignen wie im vergangenen Jahr, als ein Junge beim Holzsammeln von einer schwarzen Mamba gebissen wurde.

Die Blair-Toilette ist eine Grubentoilette, die in den 1970er Jahren von Dr. Peter Morgan im Rahmen eines Großprojektes zur Verbesserung der ländlichen Sanitärversorgung in Rhodesien am Blair Research Institute entwickelt wurde. Diese sind günstig in der Anschaffung, einfach zu bauen und in den ländlichen Gebieten von Simbabwe weit verbreitet. Hauptbestandteile sind eine Grube und ein Belüftungsrohr, das mit einem feinen Drahtgitter verschlossen ist. Damit werden Insekten ferngehalten, die aus der Grube nicht nach außen gelangen und Infektionen verbreiten können. Die Toilette erfüllt hygienische Standards, Krankheiten werden vermieden und Fäulnisgase geruchsfrei nach außen abgeleitet.

Inzwischen sind vier Blair-Toiletten gebaut – die KMG begrüßt die überaus zügige Fertigstellung, wobei die Zeitspanne zwischen Bewilligung und Bau nur wenige Wochen umfasste.


Neu erbaute Blair-Toilette für Patenkind Sheanesu
Foto: Simon Mudzingwa

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Amtsinhaber Mnangagwa gewinnt die Präsidentenwahl in Simbabwe

Amtsinhaber Emmerson Mnangagwa hat nach Angaben der nationalen Wahlkommission mit 52,6 % der Stimmen die Präsidentschaftswahl gewonnen und wurde für eine zweite und letzte Amtszeit bestätigt. Der oppositionelle Herausforderer Nelson Chamisa erhielt 44 %

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, die Wahlbeteiligung lag bei 69 %. Überschattet wurde die Wahl von Manipulationsvorwürfen, unter anderem durch Absage von Oppositionskundgebungen, voreingenommene Berichterstattung und mutmaßliche Einschüchterung der Wählerinnen und Wähler. Dies entspräche nicht der Verfassung von Simbabwe und den Richtlinien für demokratische Wahlen, so der Leiter der Wahlkampfbeobachtungsdelegation Nevers Chumba. Wegen Verzögerungen bei der Stimmabgabe wurden die Wahlen um einen Tag verlängert und nach chaotischen Zuständen in einigen Wahlkreisen zahlreiche Wahlbeobachter von der Polizei festgenommen.

Die Regierungspartei Zanu-PF regiert nun weiter das Land und ist seit 43 Jahren an der Macht. 2017 wurde der langjährige Autokrat Robert Mugabe durch einen Putsch gestürzt. Nachfolger wurde Mnangagwa, ein Vertrauter Mugabes, der sich zunächst als Reformer präsentierte. Inzwischen herrsche ein Klima der Gewalt und Angst – jüngsten Gesetzen zufolge mache sich jeder strafbar, der die Regierungspartei kritisiert.

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