Verheerender Hagelsturm in der Provinz Masvingo
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Am Montag, dem 5. Oktober, wurde die Provinz Masvingo von einem schweren Hagelsturm getroffen, woraufhin die Behörden den Katastrophenzustand ausriefen. Das extreme Wetterereignis verursachte schwere Schäden an der öffentlichen Infrastruktur – darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen – sowie an mehr als 17.000 Häusern. Betroffen ist auch die Runyarao Clinic, das Alfred Walter Hostel, das Altenheim Old People’s Home und das Waisenhaus Alpha Cottage in Masvingo, die von der KMG unterstützt und gefördert werden. Letzteres erlitt besonders schwere Schäden – glücklicherweise wurde jedoch niemand verletzt.
Schwester Theresia übersandte folgende Mitteilung: „Die Hagelkörner waren riesig. In Bondolfi geht es uns gut, aber wir haben keinen Strom. Unser Haus in der Stadt wurde beschädigt, und auch die Ernte auf dem Bauernhof ist vernichtet.“
Simbabwe leidet ohnehin massiv unter den Folgen des Klimawandels, was durch die katastrophale wirtschaftliche Lage des Landes zusätzlich verschärft wird. Kaum jemand hat eine feste Anstellung; die Mehrheit der Bevölkerung lebt als Selbstversorger von der eigenen Landwirtschaft. Wenn nun – wie bereits in der Saison 2023/24 – die dringend benötigte Regenzeit von Oktober bis Dezember ausbleibt oder durch Extremwetter zerstört wird, führen die Ernteausfälle für die Menschen sofort zu lebensbedrohlichen Engpässen.
Angesichts der zahlreichen Hilferufe, die uns aus Masvingo erreicht haben, handelt die KMG sofort: Der Ausschuss der Kernen-Masvingo-Gesellschaft beruft eine außerordentliche Sitzung ein, um schnelle und effektive Hilfsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
